Angebot reicht bei weitem nicht.

Das wusste Robert Bosch schon 1930: »Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne bezahle.«

Download: Aushang Geld und Wert, Tarifinfo vom 16.12.2018

Bedeutet eine vernünftige Tariferhöhung schon Kommunismus? Den Eindruck durften
die Mitglieder unserer Verhandlungskommission bekommen. Auf unsere Forderung nach einem verbesserten Angebot durch den BDGW bekamen wir die Antwort, dass wir doch nicht im Kommunismus sind, wo Unternehmen ihre Gewinne verteilen.

Für die Mitglieder unserer Bundestarifkommission ist klar: es geht nicht um Systemfragen, es geht schlicht darum, dass alle Beschäftigten für ihre gute Arbeit auch gute Tarife verdienen. Leider scheint der BDGW davon eine andere Vorstellung zu haben. Denn das, was bis heute angeboten wurde, reicht bei weitem nicht aus.

Noch hat das Jahr 2018 ein paar Tage. Also noch ein wenig Zeit, um eine Lösung zu finden. Aber die Uhr tickt: Ab dem 1. Januar 2019 läuft unser Tarifvertrag und damit die Friedenspflicht aus. Wenn auf dem Verhandlungsweg keine Einigung zu finden ist, müssen
wir gemeinsam andere Wege finden.

Also, genießt erst die Weihnachtszeit mit der Familie und dann leg für alle Fälle schon mal die schönen Sachen raus.

Die ver.di-Bundestarifkommission
Geld und Wert

Und das sind unsere Forderungen:

  • Erhöhung der Löhne von mind. €1,50/h pro Jahr der Laufzeit
  • Erhöhung der Gehälter von € 250/M pro Jahr der Laufzeit
  • Laufzeit des Tarifvertrages von 2 Jahren
  • Schnellstmögliche Tarifangleichung sowohl bezogen auf Tarifzonen wie auch auf mobil/stationär
  • Keine Nullmonate
  • Allgemeinverbindlichkeit
  • Eine Vorteilsregelung für ver.di-Mitglieder.

Machen wir sie gemeinsam wahr!